Fabio Battista

Wer hinter Fabio Battista einen Einzelkünstler erwartet, liegt weder ganz falsch noch ganz richtig. Zwar ist der namensgebende Sänger aus Biberach der klare Kopf, schreibt die Songs und spielt zudem E-Gitarre. Auf der Bühne wird Fabio Battista aber von Thommy Mross (Schlagzeug) aus Mengen und Lola Schrode (Bass) aus Ochsenhausen unterstützt. „Da ist es mit Band einfach cooler“, sagt der Sänger.

Er und Schlagzeuger Thommy Mross kennen sich schon lange, „seit bestimmt 15 Jahren“, so der 35-jährige Frontmann und ergänzt: „Mit Thommy war ich früher immer am Skaten.“ Wen er sich nach dem Release seines Solo-Albums „Sway“ im vergangenen Sommer für das Schlagzeug auf die Bühne holen wollte, war für ihn also keine lange Überlegung. Wenig später komplettierte Lola Schrode dann die Band.

Diese Musik spielen wir

„Das habe ich voll lange auch selber immer überlegt“, sagt Battista. Bei seinem Musikstil will und kann er sich nicht eindeutig festlegen. Feste Genres sehen er und die Band eher als Einschränkung, aber: „Wenn ich mich entscheiden muss, würde ich sagen Soul, Pop und Rock, so in diese Richtung“, sagt Battista.

Der Sänger blickt zu großen Namen auf: Stevie Wonder, Ray Charles, Bob Marley oder Amy Winehouse. Die Inspiration für seine Texte holt sich der gebürtige Biberacher aber aus seinem eigenen Leben. „Ich brauche das für mich, dass ich da nur Sachen schreibe, die mich selbst beschäftigen“, sagt er.

Einmal Ruhe, bitte!

Ganz wichtig: Vor jedem Gig müssen die Stimmbänder geschont werden. Aber ein Blick sagt ja bekanntlich mehr als tausend Worte. Deswegen dürfen die Bandmitglieder bei dieser Challenge nur mit ihrer Mimik auf sorgsam gewählte Szenarien reagieren – und vielleicht mit ein klein wenig Körpereinsatz. 

Das war unser skurrilstes Banderlebnis​

In der bestehenden Konstellation hat die Band bisher erst wenige Konzerte gespielt. Große Kuriositäten blieben dabei bislang aus. Fabio Battista erinnert sich aber ein bestimmtes Erlebnis während einer großen Nightliner Tour mit seiner früheren Band Furasoul: „Ich hatte währenddessen eine Kehlkopfentzündung, da mussten wir die ohnehin teure Tour noch mal wiederholen.“

Bei der Wiederholung kam es dann zu einem kuriosen Vorfall: „Gegen Ende der zweiten Tour waren meine Stimmbänder beim letzten Gig in Hamburg wieder durch. Da habe ich dann von einem Tierarzt Cortison gespritzt bekommen. Der hat gefragt, ob ich es direkt in die Stimmbänder möchte und hat mir danach noch eine CD seiner eigenen Songs in die Hand gedrückt“, erinnert sich Battista.

Warmes Bier oder kalte Dusche?

Wer 2024 auf dem Southside spielen will, sollte natürlich auch etwas Ahnung vom Trubel abseits der Bühne haben. Welches Bandmitglied am ehesten auf warmes Wasser verzichten kann und was auf dem Festival am besten schmeckt. Fabio Battista rechts im Fragenhagel.

Das sind unsere Rituale

Vor jedem Konzert heißt es bei der Band: Group Hug. Bedeutet: Die drei Bandmitglieder kommen zusammen, schließen sich in die Arme und schwören sich auf den Eintritt ein. Battista selbst hat außerdem noch ein nicht ganz freiwilliges „Ritual“, wie er verrät: „Ehrlicherweise muss ich vor jedem Auftritt gefühlt 50-mal aufs Klo“, sagt er und lacht. Nach dem Auftritt heißt es dann umziehen, duschen und auf zum Merchstand. „Da machen wir dann immer Fotos mit den Leuten, die das möchten“, sagt Battista.

Darum wollen wir zum Southside

Zur Chance, im Juni mit seiner Band auf dem Southside zu spielen, sagt Fabio Battista: „Wir würden uns riesig freuen, auf dem Southside spielen zu können, weil wir mega Fans sind und es einfach eine super Gelegenheit ist, mal auf so einem großen Festival zu spielen.“ Schlagzeuger Thommy Mross ergänzt: „Wir haben auch einfach Bock auf die Leute und auf eine coole Zeit mit ihnen.“

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